Technische Vorbereitungen

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Sie benötigen zwei Programme: Internetbrowser und Editor.

Internetbrowser

Egal, ob Sie die Physletseiten vom Internet oder von Diskette betrachten, Sie rufen dazu einen Internetbrowser auf. In der Theorie - aber in der Zukunft sicher auch in der Praxis - sollte das mit jedem aktuellen Browser unter jedem Betriebssystem gehen, da dies gerade die Idee der zugrundeliegenden Java-Technologie ist. Leider können wir bisher nur Microsoft Internet Explorer ab Version 4.01 empfehlen. Bei anderen Konfigurationen gibt es mehr oder minder starke Einschränkungen, die aber durch neue Browser-Versionen in Zukunft hoffentlich entfallen werden.

Editor

Physlets werden auf Webseiten (.html/.htm) eingebunden und konfiguriert. Das sind im Prinzip Textdateien, die mit einem einfachen Editor wie Notepad (Windows/Start/Programme/Zubehör) bearbeitet werden können. Auf diese Weise würden Sie aber ständig mit den unübsichtlichen HTML-Formatanweisungen konfrontiert, was weniger beim Physlet-Konfigurieren mit Java-Skript stört, aber sehr beim Gestalten der Webseite mit Aufgabentext, Farben, Fettdruck usw.

Komfortabler ist ein Webeditor, mit dem Sie die Formatierungen wie Überschriften, Fettdruck ö.ä. wie in den bekannten Textverarbeitungsprogrammen vornehmen und der im Hintergrund für Sie die richtigen HTML-Formatanweisungen in die HTML-Datei schreibt. Dieser Kurs ist auf die Verwendung von Namo-Webeditor eingestellt, den Sie in der 20-Tage-Sharewareversion kostenlos im Internet herunterladen können (ca. 9 MB). Sehr ähnlich ist auch Microsoft Frontpage in der Vollversion, mit dem wir aber mitunter einige technische Probleme hatten.


Nur wenn Sie nicht Namo-Webeditor benutzen möchten, sollten Sie hier weiterlesen:

Bei Frontpage ist das Laden der Browserseiten etwas umständlicher als im Kurs angegeben (dort "Shift-F11"). Hier speichern Sie eine interessante Physletseite am besten mit dem Browser (Menü Datei) lokal ab und öffnen sie zum Bearbeiten in Frontpage. Eventuell wird aber auch im Internetexplorer (dort dann Datei) "Bearbeiten mit Frontpage" direkt angeboten.

Aber es gibt auch kostengünstigere Varianten:

Ein Webeditor wird z.B. aufgerufen, wenn Sie im Internet Explorer im Menü Datei Bearbeiten mit... wählen. Das kann je nach Einstellungen auch Word oder die Gratisdreingabe Frontpage Express sein. Im Netscape Browser wäre es der Composer über das Menü Communicator. Zwei (kleine) Nachteile haben Sie in diesen Fällen:

  1. Da keine Vorschaufunktion (Preview) zur Verfügung steht, müssen Sie .html-Datei nach jeder Änderung im Webeditor abspeichern und im Browser aktualisieren. Das sind  bei jeder Änderung etwa drei Handgriffe. Wenn ein Physlet im Browser neu geladen werden soll, müssen Sie dort zusätzlich die STRG- (CTRL-) Taste gedrückt halten, während Sie Aktualisieren (Reload) anklicken.
     
  2. Zum Einfügen von Java-Script müssen Sie zusätzlich eine Klartextansicht für HTML-Formatanweisungen, also einen schlichten Texteditor, aufrufen können. Bei "Frontpage Express" ist er integriert (Lasche "HTML"). Bei Netscape Composer muss im Menü Bearbeiten/Einstellungen/Composer z.B. C:\WIN\system32\notepad.exe eingetragen werden. Internet Explorer startet standardmäßig diesen Texteditor, wenn man auf eine angezeigte Webseite einen rechten Mausklick setzt ("Quelltext anzeigen"). Bei der Verwendung Word als Webeditor sollten Sie Notepad als dritte Anwendung für dieselbe .html-Datei aufrufen. Notepad (oft unter Start/Programme/Zubehör "Notepad" bzw. "Editor") strukturiert den unübersichtlichen HTML-Text aber nicht farblich wie Frontpage oder Namo. Wer einen solchen "normalen" Texteditor für die Klartextansicht von HTML-Seiten benutzt, muss darauf achten, die HTML-Seiten auch mit der Endung .html (nicht .txt) abzuspeichern, damit ein Doppelklick im Explorer genügt, um sie im Webbrowser anzuzeigen.

 

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